Die Idee des Projektes

Ausgehend von der Idee eines Mosaiks malt Christina Allzeit für jedes Land bzw. jede Nation jeweils ein Bild im Format 1m x 1m.
Jedes der insgesamt 208 (16 x 13) gleichformatigen Nationenbilder entsteht im Zeitraum von August 2004 bis Sommer 2012 und unterscheidet sich im Einsatz der leuchtenden Acrylfarben und der dargestellten Motive. Jedes Bild steht und wirkt für sich allein, erlangt jedoch erst in der Gesamtheit mit den anderen Teilbildern die angestrebte künstlerische Wirklichkeit.
Hierzu wurden im Juni - Juli 2006, parallel zur Fußballweltmeisterschaft alle bis dahin gemalten Bilder in Räumen einer ehemaligen Kita ausgestellt und bildeten teilweise schon eine Ahnung vom ganzheitlichem Motiv
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Möglicherweise werden Reproduktionen auf Folie hiervon an öffentlichen Orten aufgehängt. So wird dieses Kunstwerk von den Menschen, die täglich ihrer Arbeit nachgehen, von nationalen und internationalen Touristen und allen BerlinerInnen gesehen.

Alternativ hierzu könnte es auch mittels einer Projektion (Dia-Projektor) an einer Wand oder auf dem Boden projiziert werden. Immer ein anderes Land, zu jeder vollen Stunde das Gesamtbild bzw. der augenblickliche Stand des Gesamtbildes.

Langfristig soll dieses Bild bei den Vereinten Nationen in New York hängen. An diesem Ort, der den Weltfrieden sichert, ist ein Bild, welches an den Frieden erinnert genau an der richtigen Stelle. Vorab ist die UN in Bonn (Langer Eugen) ein richtiger Ort.

An diesem Ort soll das Gesamtbild Marici Entscheidungsträger und jene, die die Entscheidungen "ertragen", daran erinnern, dass wir in einer Welt (one world) leben,
die wir am besten gemeinsam, liebevoll und sehend gestalten sollten (one future).

Die leuchtend intensiven frohen Farben strahlen einen kräftigen Schub Optimismus aus und ermuntern den Betrachter zukunftsweisend zu einem lebendigen, harmonischen, toleranten und liebevollen Miteinander. Der Betrachter steht vor dem Universum der Menschlichkeit, das sich einem umso eindringlicher erschließt, je intensiver man die Vielfältigkeit der Nationen, Lebens- und Kulturformen als unumstößliches Weltprinzip versteht.

In Folge entsteht ein einziges Duplikat des Gesamtwerkes. Ein Teil des Erlöses geht an karitative Projekte, für Menschen denen es schlechter geht als uns, an die wir in Liebe denken und mit Demut helfen sollten. Idealerweise kaufen es die jeweiligen Botschaften. Wenn nicht, erhalten sie aber eine Kopie und einen grafische Abbildung des Gesamtbildes, verbunden mit dem Wunsch, das Bild in die Heimat zu bringen, dort dem Regierungsoberhaupt bzw. dem Präsidenten, der Präsidentin zu überreichen und es an geeigneter Stelle zu präsentieren, gemäß dem inspirierendem Gedanken an die Einheit der Welt (one world - one future).


MARICI, der Name der Göttin

Die hinduistische Göttin inspirierte die Künstlerin Christina Allzeit zur Namensgebung für ihr Kunstprojekt über das weltliche Universum. In ihm existieren unterschiedliche Völker und Nationen, Kulturen und Lebensformen. Sie stehen für sich alleine, beziehen sich aufeinander, ergänzen sich, konkurrieren miteinander - und bekämpfen sich nicht selten bis in den Tod. Diesen Irrsinn zu beenden, dazu bräuchte es eine allmächtige "Göttin des irdischen Raumes", die den Menschen den Weg zu Frieden, Toleranz, Menschlichkeit und Liebe weist.

Mit ihren Bildern - die in ihrer Gesamtheit eine spirituelle Ganzheit schaffen - plädiert die Künstlerin, für eine irdische Wirklichkeit, in der Frieden, Toleranz, Menschlichkeit und Liebe "göttliche" Ausstrahlungskraft erlangen.

Der Weg zum Ganzen

Die 208 Einzelbilder des Gesamtwerkes werden ab Herbst 2004 angefertigt. Dieser Prozess erreicht mit der Montage zum Marici seinen Höhepunkt. Um diesen Prozess zu begleiten bzw. sichtbar zu machen, sollen die bereits fertig gestellten Einzelbilder einer interessierten Öffentlichkeit präsentiert werden. Als Orte der Präsentation kommen öffentliche Gebäude oder öffentlich zugängliche Orte des Kunstschaffens in Frage. Zurzeit können bereits fertig gestellte Bilder in der Checkpoint Charlie Galerie besichtigt werden, wo auch die Spiegel-TV-Reportage über das Marici gedreht wurde.

Im Juli 2006 wurde Christina Allzeit zur Berlinerin des Tages bei Radiosender Berliner Rundfunk 91.4 gewählt. (hier Radiomitschnitt)

Über die reine Bilderschau hinaus ist die Einbettung in Veranstaltungen wünschenswert, die sich im weitesten Sinne mit Themen des Marici - Frieden, Toleranz, Menschlichkeit und Liebe - beschäftigen.
Während des zweijährigen Entstehungsprozesses des Großbildes gilt es, durch eine intensive Öffentlichkeitsarbeit das Kunstprojekt bekannt zu machen, (nicht nur) bei Kunstinteressierten Neugierde zu wecken und insbesondere in der letzten Phase vor der Montage des Gesamtbildes die Spannung auf die Enthüllung zu steigern. Bis auf wenige Eingeweihte und Sponsoren bzw. Finanziers des Projektes wird die Künstlerin ihr Geheimnis über das Motiv des Großbildes erst am Tag der öffentlichen Enthüllung lüften.

Wichtig ist auch das Projekt Weltfrieden-Projekt für Kinder und Jugendliche

Die Vita der Künstlerin

Christina Allzeit wurde 1960 in Berlin geboren, nach dem Abitur absolvierte sie eine Ausbildung zur Kunstmalerin bei Wolfgang Watzlaff.
Zahlreiche Einzelausstellungen in Berlin seit 1984 u.a. Berliner Sparkasse, Deutsche Bank, Berliner Bank, Flughafengalerie Tegel, Werkschau mit über 60 Exponaten im Haus der Haustechnik, des weiteren Kinder- und Jugend-Malprojekte sowie Fassadenmalerei in Berlin seit 1992, mehrteilige Großbilder seit 1993.

Ausgesuchte Werke und Großbilder

Waterlove, 90 x 60 cm, 1997

Großbild aus 54 Einzelteilen, 450 x 300 cm,
VR Leasing, 2003

Die Tanzenden, Hausfassade in der Senftenberger Straße,
Berlin-Hellersdorf, 1992

Die Wirkung ihrer Bilder

Die Bilder von Christina Allzeit sind geprägt von intensiver Farbigkeit. Blau, Gelb, Türkis, Orange,
Grün, Lila und Grün dominieren in ihrer Auswahl.
Die eingesetzten Farben kommen in einer auffälligen Ausgewogenheit zur Geltung, deren harmonische Farbgebung den schwungvollen und leicht nach-vollziehbaren Formen eine pulsierende Ausstrahlung verleiht.
Ihre Kompositionen regen auf einfache und impulsive Weise zum Weiterdenken an.
Die friedvolle und ausgewogene Koexistenz aller
Farben schafft ein harmonisches Ganzes, das Lebendigkeit statt Zustand und Zukunft statt Gegenwart ausstrahlt.

 

Spacetime 3 x 5,5 m großes Wandbild in der Deutschen Welle Berlin mit Elektroinstallationen und Plexiglasrohren

 

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Finanzierung

Bislang wurde alle Materialien gesponsert. Ein Großteil von der Firma Schikkus. Jetzt können Patenschaften für einzelne Staatenbilder übernommen werden. An diesem Gesamtkunstwerk soll keiner verdienen, auch nicht die Künstlerin selbst! Es soll ein Bild für den Frieden werden, bei den Vereinten Nationen hängen, und Frieden für die Welt symbolisieren! Da kann und soll keiner Geld mit verdienen!

 

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