Tibet (P 11) Patenschaft von SCHINKEL-COMPANY by Christiane Schinkel
Diese Flagge ist in der Volksrepublik China verboten.

Asien

Der völkerrechtliche Status Tibets ist umstritten. So betrachtet auf politischer Ebene die deutsche Bundesregierung in Übereinstimmung mit der internationalen Staatengemeinschaft Tibet als Teil des chinesischen Staatsverbandes, selbst wenn Tibet in der wechselvollen Geschichte die Voraussetzung eines unabhängigen Staates erfüllt haben sollte. Sie unterstützt aber den tibetischen Anspruch auf Autonomie, insbesondere im kulturellen und religiösen Bereich, als adäquaten Ausdruck des Selbstbestimmungsrechts des tibetischen Volkes. Kontakte zum Dalai Lama bestehen nur in dessen Eigenschaft als religiöser Führer

Hauptstadt: Lhasa

Fläche: 1.228.000 km²

Einwohnerzah: Die Schätzungen der tibetischen Exilregierung ergeben folgendes: Nach ihren Schätzungen leben im Hochland von Tibet heute 6 Millionen Tibeter und ca. 7,5 Millionen Chinesen; in allen Städten Tibets seien heute Han-Chinesen bereits in der Mehrheit, und insgesamt ca. 111.170 Tibeter leben im Exil

Landessprache: tibetisch, chinesisch

Am 21. September 1987 machte der Dalai Lama einen Vorschlag zur Annäherung an China in Form eines Fünf-Punkte-Friedensplans.

1. Umwandlung von ganz Tibet, einschließlich der östlichen Provinzen Kham und Amdo, in eine Zone der Gewaltlosigkeit
2. Aufgabe der chinesischen Politik der Bevölkerungsumsiedlungen
3. Achtung der Menschenrechte und demokratischen Freiheiten des tibetischen Volkes
4. Wiederherstellung und Schutz der Umwelt Tibets
5. Aufnahme ernsthafter Verhandlungen über den künftigen Status Tibets sowie Beziehungen zwischen dem tibetischen und dem chinesischen Volk

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